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Digital Business, Digital Transformation, Service Engineering

Lehrstuhl Prof. Dr. Jan Marco Leimeister

Wir beschäftigen uns mit Themen aus den Bereichen Digital Business, Digital Transformation, Service Engineering und Service Management, Digitale Arbeit (mit einem Schwerpunkt auf Crowdsourcing), Collaboration Engineering und IT Innovation Management. Informieren Sie sich auf dieser Seite über unsere Forschung, Projekte, Publikationen, Vorträge und unser Lehrangebot.

Aktuelles

Grund zur Freude: Naim Zierau verteidigt seine Dissertation

“Bots at the Frontlines: Insights on How Conversational Interfaces Shape User Experience and Service Outcomes” lautet der Titel der Dissertation von Naim Zierau. Er  untersuchte in seiner Arbeit, wie man durch ein gezieltes Conversational Design die Interaktion mit Chatbots und Voicebots verbessern kann. In sechs Projekten betrachtete er, wie sich verschiedene prominente verbale und nonverbale Gestaltungselemente (z.B. Geschlecht der Stimme, Interaktionsmodalität) auf die Nutzererfahrung mit Bots und letztlich auf das Ergebnis einer Dienstleistung auswirken.

Auf dem Bild Naim Zierau mit seinen Betreuern Prof. Jan Marco Leimeister und Prof. Matthias Söllner

Autor: Christina Brem

Datum: 1. September 2022

Im Gespräch mit einem Roboter in den “Flow” kommen

Immer mehr digitale Geräte lassen sich durch gesprochene Sprache bedienen. Und immer häufiger beantworten “Voicebots”, also Stimmenroboter, unsere Fragen und Anliegen, die wir Firmen stellen. Unterhaltungen mit diesen digitalen Gesprächspartnern sind für die Nutzenden aber häufig noch unbefriedigend, auch wenn sie einem grundsätzlichen Kundenbedürfnis entsprechen. Denn mündliche Kommunikation ist emotionaler als schriftliche. Forschende der Universität St.Gallen (HSG) haben sich deshalb der Frage gewidmet, wann wir Gespräche mit Chatbots besonders angenehm empfinden und was das mit den viel beschworenen «Flow-Erlebnissen» zu tun hat.

Im Videobeitrag unterhalten sich die vier Forschenden Prof. Dr. Christian Hildebrand und Francesc Busquet vom Institute of Behavioral Science & Technology (IBT-HSG) sowie Prof. Dr. Jan Marco Leimeister und Naim Zierau vom Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI-HSG) darüber, wie mit der Nutzung von Stimmtechnologie bessere Konversationen möglich sind.

Die Studie «Voice bots on the frontline: Voice-based interfaces enhance flow-like consumer experiences & boost service outcomes» steht auf der Plattform Springer zum Download zur Verfügung.

Kontakt:
Naim Zierau, Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI-HSG)

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 23. August 2022

Prozesse verbessern mit Intelligent Automation: Was es zu beachten gilt

Das 51. St.Galler Anwenderforum des Instituts für Wirtschaftsinformatik beschäftigte sich intensiv mit den Chancen und Herausforderungen von «Intelligent Automation». Erfahrungen aus diversen Branchen zeigen: Grosse Produktivitätssteigerungen sind möglich, doch gilt es, die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu berücksichtigen.

«Intelligent Automation» kann grosse Veränderungen für Unternehmen, Privatpersonen und die Gesellschaft als Ganzes bewirken. Am 51. «St.Galler Anwenderforum 2022» mit über 70 Teilnehmenden aus mehr als 30 Organisationen wurde deshalb aus diversen Blickwinkeln über die Chancen und Herausforderungen der Technologie diskutiert.

Was ist Intelligent Automation?

Prof. Dr. Jan Marco Leimeister vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St.Gallen (IWI-HSG) definiert Intelligent Automation als Spektrum, welches von klassischen regelbasierten Praktiken der Geschäftsprozessautomatisierung (z.B. Workflow Management, Straight Through Processing) über modernere regelbasierte Ansätze, wie Robotic Process Automation, bis hin zu probabilistischen (auf Wahrscheinlichkeiten basierenden) Machine-Learning-getriebenen Systemen reicht.

Warum nutzen Unternehmen Intelligent Automation?

Durch die neuen Technologien und Managementpraktiken der Intelligent Automation steht Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren sowie neu oder anders zu definieren. Bekannte Beispiele sind automatisiertes Screening von Verträgen im Hinblick auf deren Kritikalität oder automatisiertes Weiterleiten von Emails auf Basis von Textdokumenten, Erkennen von Artikelnummern oder eingescannten Rechnungen auf Basis von Bildern sowie automatisierte Terminbuchungen oder Kundenberatung über sprachgestützte Software (sogenannte Voice Bots). Folgende Ziele können verfolgt werden: Höhere Prozesseffizienz (schneller), Prozesseffektivität (zielorientierter) oder Prozessqualität (besser) sowie geringeres Prozessrisiko (sicherer).

Wie gelingt Intelligent Automation? Vier Erkenntnisse des 51. St.Galler Anwenderforums:

1  Intelligent Automation ist kein Selbstzweck.

Die Diskussionen am Anwenderforum haben gezeigt, dass es nicht ratsam ist, Intelligent Automation aus «Technologieverliebtheit» oder unüberlegt einzuführen. Neue Bewertungsverfahren der Prozesseignung sollten eingesetzt werden, um zu bewerten, ob eine einzelne Aufgabe oder ein ganzer Prozess geeignet sind, mit Verfahren der Intelligent Automation «behandelt» zu werden. Diese sollten auch den sozio-technischen organisationalen Kontext berücksichtigen.

2  Alle (auch Digitale Akteure) haben Herausforderungen.

Die Erfahrungen der Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichsten Industrien (Sanitärindustrie, Automobilindustrie, Automobilzuliefererindustrie, Bankenbranche und digitale Technologiebranche) haben gezeigt, dass Herausforderungen bestehen, welche von der Identifikation einzelner Anwendungsfälle über deren Umsetzung bis zur globalen Skalierung reichen. Digitale Akteure haben hier die besondere Herausforderung (und gleichzeitig Chance), dass diese beispielsweise IT-Entwicklungszyklen optimieren und hiermit gewissermassen «die Automatisierung automatisieren». Ein «Automation First» Ansatz, d.h. dass Mitarbeitende gezielt ihre eigenen Jobs automatisieren, um Zeit für «wertstiftendere» Tätigkeiten zu erhalten, lässt sich bei Digitalkonzernen bereits stark beobachten – hier hat die Reise in Industrien ohne digitalen Kern grösstenteils erst begonnen.

3  Alle Organisationen sind Teil des Intelligent Automation Ecosystems.

Die Erfahrungen der Referentinnen und Referenten zeigen es: Intelligent Automation ist im seltensten Fall ein Alleingang einer einzelnen Organisation. Oft werden externe Ressourcen benötigt, um intern die notwendigen Kapazitäten aufzubauen – z.B. externe Software(entwickler) oder Datensätze zum Training der Machine-Learning-Modelle. Darüber hinaus kann Intelligent Automation dazu genutzt werden, ganze Wertschöpfungsketten und -stufen von Geschäftsprozessen weiter (vertikal und horizontal) integriert zu optimieren.

4  Humanzentrierte Automatisierung ist unabdingbar.

Schliesslich haben die Diskussionen gezeigt, dass Automatisierung dem Menschen dienen soll, keinesfalls umgekehrt. In den wenigsten Fällen wird Intelligent Automation zur kompletten Automatisierung ganzer Berufe führen. Wenn wir beispielsweise von 20 Prozent Automatisierungspotential sprechen, darf dies nicht bedeuten, dass 20 Prozent der Jobs automatisiert werden. Vielmehr sollen 20 Prozent der Aufgaben pro Job automatisiert werden und idealerweise jene, die für Unternehmen wenig wertschöpfend und für Mitarbeitende unattraktiv sind. Dies sollte das Mantra der Automatisierungspraktiken sein, damit wir gemeinsam nachhaltig Wirtschaft und Gesellschaft durch Intelligent Automation gestalten und voranbringen können – gerade in einer bewegten Zeit.

Autoren: Christian Engel, Philipp Ebel

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 1. Juli 2022

Webinar zum Thema „The Hidden Labour of AI“ mit Prof. Dr. Jan Marco Leimeister

Am 15.06.2022 von 13:00 bis 14:00 Uhr diskutieren Prof Dr. Jan Marco Leimeister, Prof. Dr. Helmut Krcmar, Prof. Dr. Tim Büthe, Dr. Callum Cant und Julian Posada zum Thema „The Hidden Labour of AI“. Organisiert wird das Webinar vom Ox­ford In­ter­net In­sti­tu­te und der TUM Heil­bronn. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig.

Das Webinar befasst sich mit den Potentialen moderner KI-Entwicklung und deren Einsatz in einer modernen Arbeitswelt. Von Cloudwork bis Bergbau werden die Möglichkeiten des KI-Einsatzes und dessen Entwicklung angesprochen. Ebenso wird die mögliche Verschärfung bestehender Ungleichheiten diskutiert und was getan werden kann, um künstliche Intelligenz weltweit auf gerechte Weise aufzubauen.

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 9. Juni 2022

Antrittsvorlesung von PD Dr. Christoph Peters

In seiner Antrittsvorlesung zum Thema “Die menschzentrierte Gestaltung digitaler und KI-basierter Lösungen” zeigte Christoph Peters eindrücklich verschiedene Aspekte auf, unter denen das Thema beleuchtet und erforscht werden kann – immer mit den Nutzerinnen und Nutzern im Fokus.

Christoph Peters veranschaulichte in seinem Vortrag seine Herangehensweise an die Gestaltung von IT-basierten Produkten und Dienstleistungen; er illustrierte dies anhand von Beispielen aus den Bereichen “Agile”, “Crowdwork”, “Personennahe Dienstleistungen” und “High Tech Solutions”.  Ein besonderes Augenmerk lag auf der Fragestellung, wie es gelingen kann, die Bedürfnisse zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer solcher Systeme adäquat zu adressieren – mit dem Ziel,  Systeme zu gestalten, die nicht nur technologisch innovativ, sondern auch gesellschaftlich wünschenswert sind. Die Antrittsvorlesung verfolgten viele Gäste, darunter der Dean der School of Management, Prof. Dr. Reinhard Jung,  sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der HSG, Familienmitglieder, Freunde, Kolleginnen und Kollegen wie auch Vertreterinnen und Vertreter von Firmen, mit denen Christoph Peters in den letzten Jahren gemeinsame Projekte verfolgte.

Christoph Peters hat 2015 bei Prof. Dr. Jan Marco Leimeister an der Universität Kassel promoviert und wirkt seither am Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI-HSG), zuerst als Postdoc, seit  2019 als Assistenzprofessor und nach seiner Habilitation im Jahre 2020 als Privatdozent der HSG.

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 25. Mai 2022

Doktorierendenseminar – für einmal in Berlin

Diese Woche trafen sich 23 Doktorierende von drei verschiedenen Universitäten sowie ihre Betreuungspersonen zum dreitägigen Doktorierendenworkshop in Berlin. Ergänzt wurde der Anlass durch eine spannende Keynote von Prof. Sabine Matook – und durch ein heftig umkämpftes Tischfussballturnier.

Die 23 Doktorierenden, die sich in Berlin in den Räumlichkeiten der HiSolutions AG  trafen, kamen von den Lehrstühlen von Prof. Brenner und Prof. Leimeister vom IWI-HSG sowie  von den Fachgebieten Wirtschaftsinformatik der Universitäten Kassel und Osnabrück.  In unterschiedlichen Formaten – Relevance Pitch, Ideenvortrag, Proposal und Journalpaperprojekt – stellten die Doktorierenden ihr Dissertationsprojekt vor. Durch das Feedback von anderen Doktorierenden und von Professoren wie Postdocs erhielten sie neue Ideen und Impulse für das weitere Vorgehen Richtung Promotion.

Zum ersten Mal war im Programm des dreitägigen Seminars auch eine Keynote enthalten: Prof. Sabine Matook referierte zum Thema “Educational innovation for workplace readiness: Important teaching field and an area for research” und ging auf die Relevanz des Wissensaufbaus und dessen Anwendung ein.

Wohlverdiente Entspannung fanden die “KopfarbeiterInnen” beim Tischfussball, wo verbissen um die von Prof. Brenner gespendeten Pokale gefightet wurde.

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 13. Mai 2022

51. St.Galler Anwenderforum 2022 zum Thema «Intelligent Automation»

Seit 20 Jahren ist das St.Galler Anwenderforum eine Plattform für den Erfahrungsaustausch von Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis mit Forschenden der Universität St.Gallen. Am 27. Juni 2022 findet die 51. Ausgabe des Anwenderforums statt: Zum Thema “Intelligent Automation” erwarten Sie spannende Referate aus der Praxis, ergänzt durch die neuesten Kenntnisse aus der Forschung. Organisiert wird das Event durch unser Institut. Seien Sie dabei – melden Sie sich jetzt an!

Wir möchten mit den Referierenden und Teilnehmenden die Potenziale Künstlicher Intelligenz für die Automatisierung und Verbesserung von Geschäftsprozessen erkunden. Dazu erwarten wir Vertreterinnen und Vertreter aus der unternehmerischen Praxis, die für Automatisierungsinitiativen in ihren  Unternehmen verantworten verantwortlich sind und die ihre Erfahrungen im Rahmen der Tagung mit uns teilen werden. Freuen Sie sich neben den Vorträgen von Meta, Mercedes Benz, Credit Suisse, Migros Bank, Geberit und ZF Friedrichshafen AG auf spannende Diskussionen, Networking & gutes Essen.

Das Event findet am 27. Juni 2022 von 09.30 – 18.00 im Executive Campus der Universität St.Gallen (WBZ) an der Holzstrasse 15, in St.Gallen statt. Weitere Informationen und die detaillierte Agenda finden Sie auf unserer Homepage. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt; es wird die Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 6. April 2022

Grund zur Freude: Zwei Doktoranden verteidigen ihre Dissertation

Mit Christian Engel und Thiemo Wambsganss haben diese Woche gleich zwei Doktoranden des Lehrstuhls von Prof. Dr. Jan Marco Leimeister ihre Dissertation verteidigt. Anschliessend erhielten sie ihren wohlverdienten Doktorhut.

“Cognitive Automation: Assessing Business Process Automation Potentials in Organizations Driven by Artificial Intelligence” lautet der Titel der Dissertation von Christian Engel. Er hat sich das übergreifende Forschungsziel gesetzt, Unternehmen zu unterstützen, strukturierte und fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, ob eine Aufgabe oder ein Prozess für kognitive Automatisierung geeignet ist und wie diese Erkenntnisse in entsprechende Projektanforderungen übersetzt werden können. Die kognitiven Automatisierung, welche sich über die regelbasierte Automatisierung von Geschäftsprozessen hinaus weiterentwickelt hat, stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen bei der Entscheidung über das Automatisierungspotenzial von Anwendungsfällen. Das Thema wurde bisher in Literatur und Forschung wenig aufgegriffen und bietet neue Erkenntnisse im Bereich Intelligent Automation.

Thiemo Wambsganss beschäftigt sich in seiner Dissertation zum Thema “Improving Adaptive Argumentation Learning through Artificial Intelligence” mit einem anderen Aspekt des Einsatzes von künstlicher Intelligenz. Er zeigt auf, wie AI Studierende mit einem automatisierten, aber doch individuellen Feedback im Lernprozess unterstützen und ihre Argumentationsfähigkeit verbessern kann. So entwickelt er mehrere technische Innovationen, die bestehende Lernprozesse digital anreichern, bei der Vertiefung wichtiger fachlicher Inhalte unterstützen und den Studierenden  individuelles Feedback auf ihre Argumentationsfähigkeiten liefern. Auch diese Arbeit behandelt ein für Praxis und Wissenschaft sehr aktuelles Thema und bietet neue Erkenntnisse auf dem Gebiet von Argumentation Learning.

Auf dem Bild links Christian Engel mit seinen Betreuern Prof. Matthias Söllner und Prof. Jan Marco Leimeister, rechts Thiemo Wambsganss, umrahmt von Prof. Walter Brenner und Prof. Jan Marco Leimeister.

Autor: Susanne Gmuender

Datum: 8. März 2022

Praxis

Wir ermöglichen den Transfer zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis. Es ist unser Ziel, durch diesen Transfer echten Nutzen und dauerhafte Werte für Organisationen zu schaffen. Um dies zu erreichen, bieten wir vielfältige Kollaborationsgefässe an, wie z.B. unsere Competence Centers (CCs), Forschungs-Praxis-Ventures (FPVs) oder bilaterale Projekte mit Unternehmen.

Forschungsbereiche

Datengetriebene Organisationen und Plattformen

Big Data, Business Analytics und Künstliche Intelligenz (KI) haben einen prominenten Platz auf der strategischen Agenda vieler Organisationen eingenommen. Viele Beispiele haben gezeigt, dass diese Ansätze es ermöglichen, den täglichen Geschäftsbetrieb zu verbessern und innovative datengesteuerte Lösungen zu entwickeln, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Beim Aufbau datengesteuerter Organisationen geht es jedoch nicht nur um die Durchführung von Pilotprojekten, und die Mehrzahl der heutigen Daten-Initiativen verfehlt ihre Ziele. In unserem Forschungsschwerpunkt untersuchen wir daher wie die betriebliche Effizienz und Effektivität mit Business Analytics und KI verbessert werden können und intelligente Technologien als strategisches Unterscheidungsmerkmal für Organisationen genutzt werden können.


Ansprechperson

Prof. Dr. Ivo Blohm

Ansprechperson

Dr. Philipp Alexander Ebel



Nutzerzentrierte Innovation

Die Anpassung von Systemen und Artefakten ist im Zuge der Digitalisierung immer bedeutsamer geworden. Eine wesentliche Rolle spielen Nutzerinnen und Nutzer, die bei der Entwicklung, Gestaltung und Evaluierung berücksichtigt werden sollten, um eine nutzerzentrierte Gestaltung von Informationssystemen zu erreichen.


Ansprechperson

Dr. Philipp Alexander Ebel

Ansprechperson

Prof. Dr. Christoph Peters



Dienstleistungssysteme

Dienstleistungen werden  im Zeitalter der Digitalisierung immer wichtiger. Ein Schwerpunkt des Fachgebietes setzt sich mit der Gestaltung, Adaption und Erforschung von Services im digitalen Zeitalter auseinander.


Ansprechperson

Prof. Dr. Christoph Peters

Ansprechperson

Dr. Andreas Janson



Privatheit und Vertrauen

Die Bedeutung der Datenverarbeitung nimmt weiter zu. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie wir kommunizieren, welche Daten wir teilen und wie Nutzer bezüglich der Datenteilung und Verarbeitung geschult werden müssen.


Ansprechperson

Dr. Andreas Janson



Digitale Arbeit und Zusammenarbeit

Durch die Digitalisierung verändern sich die Arbeitsformen in Institutionen. Ein Forschungsschwerpunkt unseres Fachgebietes befasst sich mit dem Themengebiet der digitalen Arbeit und den damit einhergehenden Veränderungen der Arbeitsformen.


Ansprechperson

Prof. Dr. Christoph Peters

Ansprechperson

Phillipp Ebel



Digitales Lernen

Im Forschungsschwerpunkt «Digitales Lernen» gestalten, pilotieren und evaluieren wir innovative, digitale Lernanwendungen. Unser Ziel ist es, dem Lernenden eine individualisierte Lernumgebung für ihren/seinen persönlichen Lernprozess zu ermöglichen - wo, wann und wie sie/er möchte. Wir unterstützen dabei die menschliche Lehrperson, um dem Lernenden vor allem in Massen- und Distanz-Lehr-Lern-Szenarien skalierte individuelle Lernerfahrungen zu bieten. Damit können sowohl der Lernprozess wie der Lernerfolg nachhaltig gesteigert werden . Die von uns entwickelten Lehr-Lernkonzepte werden nicht nur in der internationalen Hochschullehre eingesetzt, sondern auch in Unternehmen angewendet.


Ansprechperson

Dr. Roman Rietsche

Ansprechperson

Dr. Andreas Janson


Promotion

Haben Sie Ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen? Sind Sie interessiert an den Forschungsschwerpunkten, denen sich unser Team widmet? Dann wäre ein Doktoratsstudium vielleicht eine Möglichkeit für Sie. Sie finden die Ausschreibung offener Promotionsstellen auf dieser Webseite. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Team

Ritz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Oeste-Reiss
Assoziierte Mitarbeiterin
Li
Assoziierter Mitarbeiter
Bretschneider
Assoziierter Mitarbeiter

Events

Research Talk Prof. Dr. Kai Spohrer, Associate Professor of Information Systems, Frankfurt School of Finance & Management: “And No One Gets the Short End of the Stick: A Blockchain-Based Approach to Solving the Two-Sided Opportunism Problem in Inter-Organizational Information Sharing”

14. November 2022

Standort: IWI-HSG, Müller-Friedbergstrasse 8, 9000 St.Gallen (Raum 52-7024) oder per Zoom

Datum: 14.11.2022, 14:15 bis 15:30

Prof. Dr. Kai Spohrer, Associate Professor of Information Systems, Frankfurt School of Finance & Management: “And No One Gets the Short End of the Stick: A Blockchain-Based Approach to Solving the Two-Sided Opportunism Problem in Inter-Organizational Information Sharing”

The threat of opportunistic behavior is an enduring problem for inter-organizational information sharing. The two sides of opportunism in inter-organizational information sharing – information poaching by the information recipient and information manipulation by the information provider – cause high transaction costs and sometimes preclude information sharing relationships altogether. Existing organizational and technological countermeasures against the two-sided threat of opportunism can either not reliably preclude information poaching and manipulation or address only one of them at a time. We develop four design principles for a blockchain-based system that permits information sharing based on sensitive data in inter-organizational business transactions without revealing the actual data. Thus, our solution simultaneously precludes both information poaching and information manipulation, enabling a novel class of information sharing. We instantiate our design principles in a prototype within a multi-firm research consortium for wear-based leasing contracts for machine tools. An evaluation shows that organizations are willing to engage in more inter-organizational information sharing and draw on more sensitive data when using the proposed prototype compared to traditional inter-organizational information systems. Our study contributes to research on opportunism in inter-organizational information sharing and confidentiality in blockchain networks.

Kai Spohrer is Associate Professor of Information Systems with the Frankfurt School of Finance & Management. In his research, he applies qualitative and quantitative methods as well as design science to understand and shape the development and use of information systems. He is particularly interested in questions related to collaboration and coordination in information systems development, IT healthcare, and blockchain systems.

Digital transformations force organizations to develop and maintain innovative digital products and services. Thus, effectively managing these activities and supporting them with appropriate technology at various levels is crucial for organizational success. To support these goals, Kai Spohrer conducts research at several levels, ranging from psychological explanations of biased behavior in AI system users over team-level analyses of software development methods to investigations into the interactions of software architecture and organizational structure in development organizations. His research has appeared and is forthcoming in Information Systems Research, Journal of Management Information Systems, IEEE Transactions of Software Engineering, and others.

Prior to joining Frankfurt School, Kai Spohrer was Assistant Professor at the Business School of the University of Mannheim where he completed his habilitation on digital innovation in healthcare and the software industry, focusing particularly on agile development, design, and use of information systems. He received his Ph.D. from the University of Mannheim for his dissertation on collaborative quality assurance and team cognition in software development teams. Over the years, he has spent time as a student and visiting researcher at institutions such as the University of Arkansas, Washington State University, and Universidad Politécnica de Madrid. He is a founding member and the director of content and media of the AIS special interest group “Advances in Sourcing”.

Kai Spohrer | LinkedIn

Prof. Dr. Kai Spohrer | Frankfurt School (frankfurt-school.de)

Research Talk Prof. Dr. Simon Trang, Assistant Professor, University of Göttingen: “The technology-behavior compensation effect: How beneficial and actively used technologies can counteract their societal goals”

18. October 2022

Standort: IWI-HSG, Müller-Friedbergstrasse 8, 9000 St.Gallen (Raum 52-7024) oder per Zoom

Datum: 18.10.2022, 14:00 bis 15:15

Prof. Dr. Simon Trang, Assistant Professor, University of Göttingen: “The technology-behavior compensation effect: How beneficial and actively used technologies can counteract their societal goals”

In search of solutions to societal health challenges, policymakers are increasingly turning to innovative apps as complements to existing non-technological interventions. Such apps developed for supporting users’ health are designed with the premise of being seen as beneficial and actively used. However, based on risk homeostasis theory, we theorize that these two classical design goals for effective information systems (IS) unintentionally foster risk compensation and lead to the neglection of other non-technical preventive health behaviors. Evidence from a multi-wave study regarding COVID-19 contact tracing apps confirms the existence of what we call the technology-risk compensation effect: those individuals who perceived the app to be highly beneficial or actively use it in return reduce other preventive health behaviors such as social distancing after app adoption. This technology-risk compensation effect implicates a hitherto overlooked tension between two established IS design goals and the successful exploitation of technology to support users’ health. We expand the established perspectives on dark sides of IS use by revealing a previously neglected type of unintended consequences and draw attention to the implications of this finding for research well beyond the health context.

Prof. Dr. Simon Trang holds the Chair for Information Security and Compliance (‘Juniorprofessur’) at the University of Göttingen. The focus of his work concerns the analysis and effective design of information security measures in companies and for a resilient society. He approaches the topic from a socio-technical perspective, in which information systems and information security are not understood as ends in themselves, but always in the interplay of technology, processes and actors. This includes the study of user behavior and psychology, technical, legal as well as strategic aspects. Prof. Trang and his team have received various grants from renowned public institutions such as the BMBF, the BMWK, the BMG and the Volkswagen Foundation. His work has been published in journals such as the Journal of the Association for Information Systems, the European Journal of Information Systems, and Information Systems Frontiers, among others.

Simon Trang | LinkedIn

Prof. Dr. Simon Trang – Georg-August-Universität Göttingen (uni-goettingen.de)

Research Talk Prof. Dr. Jana-Rebecca Rehse, Universität Mannheim: „User Behavior Mining: Applying Process Mining to Analyze Human Behavior Change“

19. September 2022

Standort: IWI-HSG, Müller-Friedbergstrasse 8, 9000 St.Gallen (Raum 52-7024) oder per Zoom

Datum: 19.09.2022, 11:00 bis 12:30

Prof. Dr. Jana-Rebecca Rehse, Universität Mannheim: „User Behavior Mining: Applying Process Mining to Analyze Human Behavior Change“

User behavior mining (UBM) refers to the application of process mining and machine learning techniques to user interaction logs, i.e., high-resolution event logs that record low-level, manual activities performed by a user during the execution of a task in a software system. By analyzing these event logs, UBM can generate detailed insights into how users of a software interact with its user interface. Those insights can be used for technical purposes, such as the mitigation of software usability issues or the automation of process execution. In addition, UBM is a valuable tool for researchers who want to understand or predict a specific aspects of user behavior. It provides a data-driven, non-intrusive method to obtain a holistic view on the behavior of software users over a longer period of time. Researchers can hence use UBM to gather and analyze empirical data, which can be used to test, support, refute, or develop behavioral theories.

In this talk, I present UBM as an analytical method for examining user behavior in software systems. In the first part, I conceptualize it by means of the four-part UBM framework, which elaborates (1) how UBM data can be captured, (2) which technologies can be applied to analyze it, (3) which objectives UBM can accomplish, and (4) how theories can guide the analytical process. In the second part, I show how we applied UBM to analyze behavior changes in a mobile health (mHealth) scenario. Based on social cognitive theory (SCT), we apply process discovery and sequential rule mining to investigate how people interact with mHealth apps and how these interactions affect their physical activity. We find that by applying UBM, we can empirically substantiate implicit assumptions of SCT and derive recommendations for the optimal design of mHealth apps.

Dr. Jana-Rebecca Rehse is Junior Professor for Management Analytics at the University of Mannheim. Her research focusses on data-driven business process management by means of process mining and machine learning, particularly on methods for process analysis, process assistance and process automation for (business) value. Her research results, funded by the DFG and the BMBF, have been published in more than 40 conference and journal papers so far. From 2015 to 2020, Dr. Rehse was a researcher and project lead at the Institute for Information Systems (IWI) at the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI) in Saarbrücken. In 2019, she obtained her PhD from Saarland university with a thesis titled “Leveraging Artificial Intelligence for Business Process Management”. Dr. Rehse holds a bachelor’s and master’s degree in business informatics from Saarland University. In 2014, she spent six months as a visiting scholar at Stevens Institute of Technology in Hoboken, NJ. USA.

Jana Rehse | LinkedIn

Rehse | Universität Mannheim (uni-mannheim.de)

Research Talk Konstantin Bauman, Ph.D., Ass. Prof. Fox School of Business@Temple University: “Intelligence Augmentation for Higher-Quality Peer Feedback: Supporting Students by Recommending Features of Written Feedback that Should be Improved”

1. June 2022

Standort: IWI-HSG, Müller-Friedbergstrasse 8, 9000 St.Gallen (Raum 52-7024) oder per Zoom

Datum: 01.06.2022, 14:00 bis 15:30

Konstantin Bauman, Ph.D., Ass. Prof. Fox School of Business@Temple University: “Intelligence Augmentation for Higher-Quality Peer Feedback: Supporting Students by Recommending Features of Written Feedback that Should be Improved”

The value of peer feedback is growing for large-scale courses in universities, as well as for MOOCs, where it is used as a method to provide students with formative feedback and support them in their learning journey. However, students usually have little to no experience in providing feedback and especially in formulating ideas in a way that would help feedback recipients understand all the raised critical issues and improve their submission accordingly.  In his research talk, Konstantin Bauman will present his work in collaboration with Roman Rietsche, Matthias Söllner and Jan Marco Leimeister from the Institute of Information Management (HSG) and the University of Kassel. In their work they developed an intelligence augmentation approach which was implemented and proposed to support students in the process of creating peer feedback with personalized recommendations of the most critical text features that need improvement. They designed a novel framework that provides such recommendations aiming to maximize the feedback quality as perceived by the feedback recipient. Furthermore, they also designed a novel Feature Utility Saturation Model (FUSM) that works as part of the framework. To test how the proposed method works in practice, they conduct a field experiment with 490 students taking three different courses at a public university in Europe. The results show that the personalized recommendation approach works well as it outperforms baselines and helps students create longer feedback and of significantly higher quality, as evaluated by feedback recipients.

Dr. Konstantin Bauman joined the Fox School on a tenure track appointment within the Department of Management Information Systems on January 1, 2018. He arrives at Fox from the Stern School of Business at New York University, where he served as a postdoctoral research fellow. Bauman’s research interests lie in the areas of technical information systems, with focus on the fields of quantitative modeling and data science. In particular, he works on developing novel machine learning methods for predicting customer preferences, and designing novel approaches to recommender systems that provide personalized advice to customers. Before joining NYU, Bauman worked as the head of a machine-learning group within the research department of Yandex, where he dealt with large-scale machine learning and data science problems on a daily basis. He also served as a software engineer at Yandex and the Russian Academy of Foreign Trade.

Bauman received his PhD in Mathematics (Geometry and Topology) from Russia’s Moscow State University, where he also earned a Master of Science degree in Mathematics. He also obtained a Master of Science degree in Machine Learning from a joint program between the Moscow Institute of Physics and Technology and the Yandex School of Data Analysis in Russia.

https://www.linkedin.com/in/konstantinbauman/

https://community.mis.temple.edu/kbauman/

Research Talk Dominik Gutt: The Rise of Robo-Reviews – The Effects of Chatbot-Mediated Review Elicitation on Online Reviews

16. September 2021

Standort: IWI-HSG, Müller-Friedbergstrasse 8, 9000 St.Gallen (Raum 52-5120) oder per Zoom

Datum: 16.09.2021, 10:00 bis 12:00

Dominik Gutt,  Assistant Professor at Rotterdam School of Management: The Rise of Robo-Reviews – The Effects of Chatbot-Mediated Review Elicitation on Online Reviews

Chatbots have been introduced as a new way to receive product reviews. However, little is known how the chatbot-mediated solicitation influences review characteristics such as the valence or the helpfulness. We conduct four studies to narrow this literature gap. Our results show that (1) chatbot-mediated review elicitation leads to a positivity bias in ratings, particularly strong for low-quality products; (2) chatbot-mediated reviews negatively impact a range of review dimensions (e.g., helpfulness) mainly due to decreased review length, (3) the positivity bias varies depending on the level of anthropomorphism in the chatbot and the nature of the survey deployer (seller vs. platform), and can be explained by audience tuning due to social presence. Our research is among the first to uncover a link between chatbot use, review valence, and other valuable review

Research Talk Prof. Dr. Ali Sunyaev: Design Trade-Offs, Viability, and Management of Applications on Distributed Ledger Technology

6. September 2021

Standort: IWI-HSG, Müller-Friedbergstrasse 8, 9000 St.Gallen (Raum 52-5120) oder per Zoom

Datum: 06.09.2021, 10:00 bis 11:30

Prof. Dr. Ali Sunyaev, Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Design Trade-Offs, Viability, and Management of Applications on Distributed Ledger Technology

While design decisions determine the quality and viability of applications in general, in Distributed Ledger Technology (DLT), the decision for a suitable DLT design (e.g., Ethereum, IOTA) is of particular relevance because the retroactive change of the underlying DLT design is currently very hard and often even impossible. Extant research has revealed several trade-offs between DLT characteristics (e.g., availability vs. consistency). Such trade-offs inhibit a one-size-fits-all DLT design that suites the requirements of applications on DLT. For an appropriate assessment of the suitability of DLT designs for a particular application on DLT, researchers and developers require a systematic and holistic overview of the functioning of different DLT designs, including their configuration of DLT characteristics as well as dependencies and resulting trade-offs between DLT characteristics. In this talk I will first summarize and reflect the design trade-offs, viability, and management of applications on DLT. Second, I will present the configuration and management tool for applications on DLT we currently work on.

CV: https://www.aifb.kit.edu/web/Ali_Sunyaev

Research Talk Dr. Monika Malinova Mandelburger: Cognitive diagram understanding and task performance in systems analysis and design

26. April 2021

Standort: Via Zoom, Müller-Friedberg-Strasse 8, St. Gallen

Datum: 26.04.2021, 11:00

Dr. Monika Malinova Mandelburger, WU Wien; “Cognitive diagram understanding and task performance in systems analysis and design”

Diagrams play an important role in Systems Analysis and Design (SAD). So far, cognitive research on diagram criteria in relation to task performance has been fragmented. The aim of this talk is to (1) discuss the cognitive processing steps involved during understanding and task performance with diagrams, (2) discuss criteria for such diagrams to best support cognitive processing and (3) demonstrate the support effective diagrams provide for performing SAD tasks. First, we present a theoretical cognitive framework of task performance with diagrams called CogniDia. It integrates different cognitive theories from research on diagrams in software engineering and information systems. Second, we present findings from a literature review on criteria for effective cognitive processing of diagrams. Third, we use the theoretical cognitive framework CogniDia to investigate how diagrams support the SAD process effectively.

Monika Malinova is a postdoctoral researcher with the Institute for Information Business at the Vienna University of Economics and Business (WU Vienna), Austria. She obtained her PhD degree in 2016 from WU Vienna. Her PhD thesis was awarded the Dr. Maria Schaumayer award for an excellent dissertation of 2016.  In 2015 Monika was awarded the Internationalization Program Scholarship from the Dr. Maria Schaumayer Foundation. Since January 2018 Monika is a Hertha Firnberg Fellow funded by the FWF Austrian Science Fund. The Hertha Firnberg is a program offered to highly qualified female scientists who are working towards a career in universities. Monika’s research interests include business process management, process innovation, and conceptual modeling. Her research has been published in MIS Quarterly, BPMJ, ICIS and ECIS, among others.

Research Talk Jean-Charles Pillet: What does IT do exactly? An empirical investigation of the effects of ambiguous perceptions of IT artifacts on use behaviors

15. October 2020

Standort:

Dr. Jean-Charles Pillet, Postdoc University of Lausanne, Departement of Information Systems; “What does IT do exactly? An empirical investigation of the effects of ambiguous perceptions of IT artifacts on use behaviors”

Research Talk Henderik Proper: Fundamental challenges in systems modelling

26. September 2019

Standort: Institut für Wirtschaftsinformtik, St. Gallen

Prof. Henderik Proper, Luxemburg Institute of Science and Technology (LIST); Fundamental challenges in systems modelling

Abstract: In the context of information systems, and digital ecosystems at large, many different forms of systems modelling are used. This includes: enterprise (architecture) modelling, business process modelling, ontology modelling and information modelling. The resulting models have come to play an important role during all stages of the life-cycle of digital (eco)systems.

In our view, the key role of models also fuels the need for a more fundamental reflection on core aspects of modelling itself. In line with this, the goal of this presentation is to explore some of the underlying fundamental challenges of modelling, and in doing so create awareness for, and initiate discussions on, the need for more foundational research into these challenges.

The discussion of these challenges has been structured in terms of three clusters: the semiotic foundations, the essence of modelling, and the role of normative frames (such as modelling languages).

Research Talk Sunil Wattal: Competitive Poaching in Search Advertising: A Randomized Field Experiment

16. July 2019

Standort:

Prof. Sunil Wattal, Assistociate Professor at Fox School of Business, Temple University, Philadelphia; “Competitive Poaching in Search Advertising: A Randomized Field Experiment”

Abstract: Keyword searches with brand names occur very commonly on search engines, which enables firms to infer not only when customers are searching for them, but also when customers are searching for their competitors. In other words, firms can generate traffic from search engine advertising by bidding not only on their own keywords but also on competitors’ keywords. The strategy of bidding on competitors’ keywords, known as competitive poaching, presents unique opportunities for academic research.

In this research, we examine the factors that influence the effectiveness of competitive poaching, specifically the role of different ad copies and the type of competitor (poached brand) that a brand is “poaching” from. We also examine how competing sponsored ads from the poached brand and other advertisers have an impact on competitive poaching. We run a field experiment for a three-month period with a business school in northeastern United States, by bidding on keywords of competing schools and randomly displaying different types of ad copies. We find that ad copies that feature vertical differentiation are more effective than other ad copies when poaching on keywords of high-quality brands. We also find that when poaching from low-quality brands, ad copies featuring horizontal differentiation perform better than other ad copies. We further show that the presence of the poached brand’s own ad leads to a positive impact when that brand is high-quality, and a negative impact if the poached brand is low-quality. Finally, we also find that the presence of other advertisers using quality signals in their ad copies has a positive impact on clicks. However, use of vertical differentiation ad copies by the focal brand negatively moderates the impact of  the presence of other advertisers using quality signals. The academic and managerial contributions are also discussed.