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Digital Strategy, Transformation, and Innovation

Lehrstuhl Prof. Dr. Andrea Back

Unsere Forschung fokussiert sich auf Projekte Rund um Digitale Strategien, Transformationen und Innovation.

Aktuelles

Neues Managementinstrument: Organisationale Ambidextrie für Digitale Transformation gezielt entwickeln

Managementinstrumente für die Strategiearbeit in der Digitalen Transformation entwickeln – das ist seit einigen Jahren ein persönlicher Arbeitsschwerpunkt von Prof. Dr. Andrea Back.  Aus dem ersten Teil Ihrer jüngsten Forschungssemesterarbeiten und -kooperationen ist das sogenannte CDO-CIO Do-it Kit ** entstanden, das unmittelbar in der Managementpraxis etablierter Unternehmen einsatzbereit ist. Es gehört in den Methodenkoffer der C-Level-Rollen CEO, CIO (Chief Information Officer) und CDO (Chief Digital Officer). In diesem frei zugänglichen Artikel ist es nun für Interessierte publiziert: https://doi.org/10.1365/s40702-022-00874-9. Die folgenden Ausschnitte aus der Artikelzusammenfassung verdeutlichen das Einsatzgebiet dieses Instruments.

Das Konzept der Organisationalen Ambidextrie bezeichnet die Fähigkeit von Unternehmen, bei neuartigen strategischen Vorhaben (Exploration) gleichzeitig auf Kernkompetenzen aus dem Bestandsgeschäft (Exploitation) als Wettbewerbsvorteil zu setzen. In diesem Beitrag wird ein Kriterienkatalog vorgestellt, der die Fähigkeit von Organisationen beschreibt, das Ambidextrie-Konzept speziell bei den strategischen Vorhaben zur Digitalen Transformation umzusetzen. Sowohl das IT-Know-how als auch das Zusammenspiel der Chief-Information- (CIO) und der jüngeren Chief-Digital-Officer (CDO)-Rolle sind dabei von zentraler Bedeutung und begründen den Unterschied zur allgemeinen Organisationalen Ambidextrie. Der Katalog wurde in einem iterativen Design-Science-Research-Ansatz mit zwei Design- und Evaluationszyklen entwickelt und enthält für ein Erhebungsinstrument einsatzfertige Fragestellungen zu 46 Gestaltungsfaktoren in sieben Dimensionen mit insgesamt 99 Kriterien.

**: Die Bezeichnung CDO-CIO Do-it Kit ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der Dimensionen: CDO-CIO Zusammenarbeit, Digital-Transformation-Strategie, Organisation, Innovation, Transformationsmanagement, Kultur & Kompetenz sowie IT & IT-Kompetenz.

Zitat des Artikels: Back, A., Bub, U. & Wagner, D.M. Organisationale Ambidextrie für Digitale Transformation gezielt entwickeln – Konzeption des „CDO-CIO Do-it Kit“ auf Basis eines Reifegradansatzes. HMD 59818–839 (2022). https://doi.org/10.1365/s40702-022-00874-9

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 28. Juni 2022

Erfolgreicher Agility Workshop mit Leitungsriege von Grünenthal Pharma Schweiz

Agil?! Leicht in den Mund zu nehmen – aber wie die «PS» dieser Prinzipien und Methoden «auf die Strasse bringen»? Die GRÜNENTHAL Pharma AG Schweiz hat einen grossen und wichtigen Schritt dazu unternommen: Und dies – wie man an den Fotos zum Agility-Workshop von Prof. Dr. Andrea Back sieht – mit viel Elan, und zum Abschluss auch konkreten Plänen für die eigene Projektarbeit.

Wie das? Manuel Meier und Dominique Jagmetti haben Prof. Dr. Andrea Back für einen solchen Workshop angefragt und damit «JA» zu ihrer Maxime gesagt: Bei «agil» soll man bei sich selbst, den ganz persönlichen Arbeits- und Projektpraktiken beginnen. Ohne Selbsterfahrung und -erfolge können andere und die Organisation nicht dahin geführt werden.

Auf den Fotos sind Szenen aus dem Präsenzworkshop mit über 10 leitenden Personen zu sehen, u.a. auch Robert Sunjic, Head D-A-CH, der sich kurzfristig die Zeit dafür genommen hatte. Dieser Seminartag ist das Filetstück des 3-4 teiligen «Blended Learning Konzepts» für diesen Agility-Workshop. Besonders viele «Aha-Effekte» haben die Teilnehmer:innen jeweils durch den Übungsfall mit «Lego Serious Play». Hierbei wird auf die Erfahrung von Maximilian Schacker – Doktorand und Lehrender an der HSG – gesetzt, der dieses Thema seit mehreren Jahren mit Prof. Dr. Andrea Back im Kurs Management in the Digital Economy unterrichtet.

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 2. Juni 2022

HSG-Aktivität für die Ostschweiz: Kinder und Jugendliche für Technologie und Kreativität begeistern

Statt Kurse sagen wir im Smartfeld: LERNERLEBNISSE. Es geht darum, Kinder und Jugendliche für Technologie und Kreativität zu begeistern. Lehrpersonen können mit ihren Klassen – meist einen halben oder ganzen Tag – ins Bildungs-Lab Smartfeld kommen. Dieses ist bewusst in den gleichen Räumlichkeiten angesiedelt wie das Innovationsnetzwerk Startfeld, im Lerchenfeld St.Gallen. Die Universität St. Gallen ist ein Partner dieser Initiative. Das Foto zeigt die an der Uni kürzlich wieder neu und zusätzlich rekrutierten Leiter:innen als Prof. Dr. Andrea Back und ihre Projektleiterin Lena-Marie Pätzmann sich zum «Onboarding”-Strategiekommunikation-Workshop getroffen haben. Mit den 9 Neuen ist das studentische “Kollegium” nun auf insgesamt 18 Personen angewachsen.

Diese HSG-Studierenden sind vor allem bei den massgeblich von der Uni St.Gallen entwickelten Lernerlebnissen aktiv, das sind:

Die Digital Entrepreneurship Werkstatt (Ideen erfolgreich zum Fliegen bringen für 5.&6. Klasse – https://www.smartfeld.ch/dew-ideen-fliegen/; Ideen in die Wirklichkeit umsetzen für 7.-9. Klasse – https://www.smartfeld.ch/dew-ideen-umsetzen/); hier die Materialien: https://entrepreneurship-werkstatt.ch/.

Und filMINT, bei dem die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie Digital Storytelling geht, um dann ihre Video-Berufsporträts filmisch zu gestalten; sie können dazu vor Ort bei den Unternehmen die Interviews führen und erfahren, wie digitale Möglichkeiten fast alle – nicht nur die MINT-Berufe – prägen.

Mit dieser tollen Crew im Smartfeld werden wir weiterhin bei vielen Schülerinnen und Schülern den Funken zünden können, ihre Talente für zukunftsgestaltende Berufe zu entdecken und weiter entwickeln zu wollen. Danke an die diversen für Smartfeld engagierten Stiftungen ebenso wie an die IT-Bildungsoffensive https://www.itbo.sg.ch/ für den Zustupf an die Finanzierung und an deren massgebliche Initiatoren IHK St.Gallen – Appenzell.

PS:  An diesen Lernerlebnissen interessierte Lehrpersonen und Unternehmen können sich über die Smartfeld-Webseite melden oder auch direkt an schreiben.

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 17. Mai 2022

Research Salon – Das diesjährige Doktorandenseminar von Prof. Dr. Andrea Back in Varenna

Anfang April fand der diesjährige Research Salon – ein besonderes „didaktisches“ Format von Prof. Dr. Andrea Backs PhD Seminaren – im Geist der früheren Literarischen Salons wie in Paris oder Berlin statt. Die Villa Monastero und ihr Botanischer Garten in Varenna, wo bereits viele Nobelträger tagten, bot die ideale Umgebung und Atmosphäre dafür.

Das Herzstück des Blockseminars bestand – ähnlich wie beim Produkt-Service-Innovationsmanagement – und inspiriert von Design-Science-Research-Erkenntnissen von Offermann-Blom-Schönherr und Bub 2011 – aus systematischer Ideation von Research Designs für die Forschungsfelder jedes einzelnen Doktoranden. Dies fand in Form von Peer-Coaching in zwei Tischgesprächsrunden statt. Zentral dabei war, gemäss dem HSG-Claim «Wissen schafft Wirkung», dass diese Forschungspläne auch zur Managementpraxis beitragen.

Besonders erfreulich war, dass zwei weitere Professoren mit Doktorand bzw. Doktorandin dabei waren: Hans Brechbuhl – Professor of Practice an der SDA Bocconi – und Udo Bub – Research Professor an der Fakultät für Informatik der ELTE in Budapest.
Die Fotos zeugen davon, dass Lehre nicht nur in geschlossenen Räumen stattfinden muss, und schon gar nicht verlagert und eingeengt ins Virtuelle (digitale Möglichkeiten wurden natürlich trotzdem durchaus genutzt, wie z.B. Hotspots über Handys und Collaborative Documents).

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Literarischer_Salon

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 25. April 2022

Konzeptionalisierung einer Plattform für die Kreislaufwirtschaft in der Baubranche

Die Bautätigkeit generiert jährlich 84% des Abfallaufkommens in der Schweiz – rund 74 Mio. Tonnen. Neue und innovative Ansätze sind also gefragt, um nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen zu fördern. Im Rahmen des FPV Kurses Digitale Innovationen und Business Transformation gestalten hat ein HSG Projektteam im Auftrag des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) ein Plattformkonzept entwickelt mit dem Ziel, der Baubranche den Zugang zu wiederverwendbaren- sowie recycelten Materialien zu erleichtern. 

Unter Betreuung von Christian Marheine identifizierte das Projektteam dazu in einer ersten Phase, unter welchen Bedingungen ein Plattformansatz überhaupt funktionieren kann. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere in Bezug auf regulatorische und prozesstechnische Aspekte noch einige Hürden bestehen, die es zu überwinden gilt, um in der Branche erfolgreich als Plattform bestehen zu können. Jedoch hat sich auch herausgestellt, dass ein zunehmendes Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit im Bau vorhanden ist. Als Schnittstelle zu Bauunternehmungen ist der Schweizerische Baumeisterverband in diesem Kontext optimal positioniert, um in Zukunft einen nachhaltigen Ansatz voranzutreiben. 

Das vom Projektteam erarbeitete Konzept umfasst acht Features, welche über den Projektverlauf hinweg aus Literatur, Best-Practice sowie Interviews abgeleitet wurden. Dabei wurden der regulatorische Rahmen sowie relevante Trends stets in die Überlegungen miteinbezogen, um schliesslich ein überzeugendes Endprodukt auszuarbeiten. 

In den kommenden Jahren soll die Plattform als Bestandteil einer übergreifenden digitalstrategischen Initiative des SBV seinen Teil dazu beizutragen, die Baubranche in Zukunft nachhaltiger zu gestalten. 

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 11. Februar 2022

KI-Reifegradmodell aus Jungforscher-Feder

Ein gesamtheitliches Reifegradmodell für KI-Initiativen in Unternehmen – aus Jungforscher-Feder für die Management-Praxis – ist hier frisch publiziert zu finden https://lnkd.in/dEYjtQAX. Wir wünschen diesem Instrument verbreitete Anwendung im Rahmen von Digital-Transformation-Initiativen. Es erlaubt eine situative Identifikation von Massnahmen, mit welcher KI erfolgreicher in Unternehmen umgesetzt werden kann.

Wenn Studierende nach ihren Abschlussarbeiten nochmal die “Extra Meile” gehen, und ihre forschungsbasierte Arbeit in einem kompakten Artikel für Führungskräfte zusammenfassen und so mit der Öffentlichkeit teilen, freut einem das als Betreuer/in – hier Prof. Dr. Andrea Back zusammen mit Dr. Arne Grüttner – natürlich besonders: Danke und Gratulation zur Publikation Calvin Limat! Und mit den besten Wünschen für die weitere Karriere. Potentiale digitaler Technologien sind ein Zukunftsthema, und Jungforscher sind die Zukunft der Academia.

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 28. Januar 2022

Gleich zwei ICIS-Auszeichnungen für Christian Marheines Forschung zu Platform Ecosystems

Quasi als Weihnachtspräsent konnte Dr. des. Christian Marheine von der top-gerankten ICIS-Konferenz in USA zwei höchste Anerkennungen für seine Forschungsarbeit mit nach Hause nehmen. Sein mit dem Co-Autor Petrik verfasstes Paper «Microfoundations of Dynamic Capabilities for Platform Ecosystem Establishment: Evidence from Enterprise IoT» (Artikel und Zusammenfassung in 14-Min-Video: https://aisel.aisnet.org/icis2021/iot_smart/iot_smart/2/) wurde im Track «Iot and Smart Cities» mit dem Best-Paper Award ausgezeichnet; zudem erreichte es den zweiten Platz in der Kategorie «Best Doctoral Student Paper». Wir gratulieren und freuen uns über den wertvollen Beitrag für die Forschung im Arbeitsgebiet Smart IoT & Mobile Business: https://iwi.unisg.ch/projects/smart-iot-mobile-business/ und www.mbforum.ch des Lehrstuhls Prof. Dr. A. Back.

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 7. Januar 2022

A UX Design Strategy for Explainable Al – Stella Sun wird mit dem Fujitsu NEXT Innovation IT Award 2021 ausgezeichnet

Am 17. Dezember 2021 wird der diesjährige Fujitsu NEXT Innovation IT Award verliehen. Stella Sun wird für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel A UX Design Strategy for Explainable AI, die von Prof. Dr. Andrea Back betreut wurde, ausgezeichnet.

Im Rahmen der Bachelorarbeit wurde ein Framework entwickelt, um AI-Anwendungen mit der Fähigkeit, Entscheide ihrer Algorithmen erklären zu können, ausgehend von der Nutzererfahrung (UX) zu entwickeln und gestalten. Das Themenfeld ist von hoher aktueller und zukünftiger Praxisrelevanz, denn die zunehmende Autonomie von “Dingen” geht oftmals mit Ängsten und Misstrauen einher, insbesondere bei der Benutzung sogenannter “Black-Box-Systeme”. Der Trade-off zwischen Genauigkeit und Transparenz macht den Einsatz von “Explainable Artificial Intelligence” (XAI) wichtiger denn je und ist ein Schlüssel zur Entwicklung vertrauenswürdiger Machine-Learning (ML)-Applikationen. “Explainability” als “Funktionalität” muss von Anbeginn der Softwareentwicklung und im UX Design berücksichtigt werden.

Das Design der User Experience ist bei bekannten digitalen Produkten – wie Apps oder Websites – zwar eine etablierte Profession, für ML-basierte Anwendungen jedoch noch nicht üblich und in Data-Science-Teams als notwendige «Skill» kaum besetzt. Umso bedeutsamer ist die Entwicklung solcher Frameworks für eine «Gute Praxis» der Entwicklung und Gestaltung von ML-Solutions. Sie können und sollten erprobt werden und sich etablieren, bevor eine breite Misstrauensbewegung entsteht.

Die Auszeichnung mit dem NEXT Innovation IT Award zeigt nicht nur die Relevanz der Thematik auf, sie ist ein bemerkenswerter Erfolg für die Autorin Stella Sun und somit auch das Bachelorprogramm der Universität St. Gallen, über den sich die Betreuerin Prof. Dr. Andrea Back besonders freut.

Autor: Valentina Ablondi

Datum: 14. Dezember 2021

Das Lehrstuhlteam

Innovative Lehre

Wissensvermittlung ist eines unserer zentralen Anliegen. Unser Ziel ist es, Lehre zu den aktuellsten Technologiethemen anzubieten und inhaltlich wie didaktisch höchste Qualität zu liefern. Um diesem Ziel gerecht zu werden, setzen wir in unserem Unterricht aktuelle internetbasierte Hilfsmittel und innovative Unterrichtsformate ein.

Zudem betreuen wir Bachelor-und Masterarbeiten zu aktuellen Themen in unserem Forschungsbereich.

Forum Day


Seit 2014 wird unser Forum Day für die hohe Qualität der Teilnehmenden geschätzt. Unsere Interaktionsformate sorgen für einen offenen und qualitativ-hochwertigen Austausch zwischen Anwenderunternehmen, Forschenden und ausgewählten IT-Dienstleistern. Alle Teilnehmer*innen erhalten ein Jury-Feedback und damit neue Perspektiven auf Ihre aktuellen Lösungen, Projekte und Technologien. Darüber hinaus zeichnen wir die zwei besten Lösungen in den Kategorien Smart IoT & Mobile Business mit einem Award aus.