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Arbeitsgebiete

Digital Strategy, Maturity & Transformation

In diesem Arbeitsgebiet entwickeln wir aus der BWL-Forschung heraus Management-Instrumente für die Strategiearbeit im Digitalen Zeitalter. Wir streben Erkenntnisse an, die von Betrieben zum Lösen konkreter Probleme genutzt werden können. Im Doktorandenzyklus der letzten beiden Jahre entstanden zahlreiche Arbeiten zum einen im Zusammenhang mit dem Digital Transformation Maturity Modell und zum anderen mit Konzepten und Methoden für die Zusammenarbeit etablierter Firmen oder deren Digital Business Units mit Startup-Ökosystemen.


Ansprechperson

Prof. Dr. Andrea Back



Sports Digitalization

Die Sportindustrie hat sich in den letzten Jahren zu einem der grössten Geschäftsmärkte weltweit entwickelt, welcher tief in unsere gesellschaftlichen Schichten eindringt. So strömen nicht nur Millionen von Fans wöchentlich zu ihrem Lieblingsverein, auch Sponsoren, Investoren und sogar Regierungen investieren grosse Summen an Geld, um die Strahlkraft der Sportindustrie für sich zu nutzen. Die enormen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Auswirkungen ziehen vielfältige Wechselwirkungen mit sich, die nahezu unerforscht sind. Unser Arbeitsgebiet Sports Digitalization setzt seinen Schwerpunkt auf die Digitalen Technologien (z.B. Cloud Computing, digitale Plattformen oder künstliche Intelligenz), die in der Sportindustrie zur Anwendung kommen.


Ansprechperson

Arne Grüttner



Agile Innovation

Das Innovationsmanagement befindet sich in Umgestaltung. Immer mehr Produkte und Dienstleistungen beinhalten digitale Komponenten und die Entwicklungsdynamik bei Technologien und Geschäftsmodellen ist ungebrochen hoch. Im Arbeitsgebiet Agile Innovation behandeln wir forschungsbasiert Konzepte und Methoden, die etablierte Unternehmen nutzen oder angehen, um ihre Routinen im Innovationsmanagement zu erneuern. Dazu zählen aktuell das Konzept Next Generation Innovation Funnel; für Innovationen im digitalen Umfeld förderliche organisationale Kultur (Innovationskultur); und Begleitforschung zur Intrapreneurship-Methode Kickbox.


Ansprechperson

Prof. Dr. Andrea Back

Ansprechperson

Lena-Marie Pätzmann



Smart IoT & Mobile Business

Unser Arbeitsgebiet Smart IoT & Mobile Business beschäftigt sich mit den Auswirkungen von IoT-Projekten und mobilen Applikationen auf Unternehmen in den Bereichen Digitalstrategie & Geschäftsmodell, Marketing & Vertrieb sowie Forschung & Entwicklung. Wir betrachten beide Themen von einer Innovationsmanagement Linse. Im Fokus von IoT steht die Frage wie Unternehmen mit Hilfe von smarten Produkten ihre Prozesse effizienter gestalten können und datenbasierte Geschäftsmodelle umsetzen können. Bei Mobile Business geht es darum nutzer-, nutzen-, und nutzungsorientierte Applikationen für mobile Endgeräte zu entwickeln.


Ansprechperson

Christian Marheine



New Work & Learning

In unserem Arbeitsgebiet New Work & Learning beschäftigen wir uns mit Forschungs- und Gestaltungsfragen aus den Themenbereichen Learning Innovations, Work Transformation und Work Design. In den letzten Jahren haben wir vor allem einen Forschungsstrang zu Coworking aus Unternehmenssicht aufgebaut. Darin wurden u.a. verschiedenste Nutzungsszenarien und Nutzenpotentiale von Coworking Spaces und Coworking für Unternehmen herausgearbeitet.   Aktuell fokussieren wir darauf, wie im Kontext von digitalen Produkten und Services eine förderliche Innovationskutlur beschrieben und entwickelt werden kann. Dabei spielt auch die architektonische Gestaltung von Lern- und Arbeitsumgebungen eine grosse Rolle (Workspace Design Patterns) und wie diese Räume bespielt werden (Community Management).   In der eigenen Arbeitspraxis und als Thema in der Executive Education treiben wir voran, wie Denkhalungen und Methodiken von "Agile", die im Bereich Software-Entwicklung entstanden sind, auch darüber hinaus als Agile Arbeits- und Organisationsprinzipien wirken, so dass tradierte Arbeits- und Vorgehensweisen in den verschiedensten Aufgabenbereichen effektiver und effizienter gestaltet werden können.


Ansprechperson

Prof. Dr. Andrea Back

Ansprechperson

Barbara Josef


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Prof. Dr. Andrea Back ist seit 1994 Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität St.Gallen und Direktorin des IWI-HSG. Mit ihrem Team forscht und lehrt sie im Master-Programm Business Innovation. Für Projektanfragen wenden Sie sich gerne direkt an mich.

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    Publikationen

    The internet of things (IoT) and digital platforms have offered industrial companies new opportunities to compete against digital platform-native companies. To succeed in this competition, industry incumbents must learn to extend their traditional product and service business through platforms. However, extant research has focused primarily on the ability of platform owners to govern mature platforms for innovation but has largely ignored how industry incumbents can build these capabilities internally during the establishment of their platform ecosystems as part of larger transformational journeys. To address this gap, we conduct a multiple case study of three incumbent organizations, drawing on a dynamic capability lens. We identify 11 practical microfoundations of sensing, seizing, and reconfiguring dynamic capabilities that aided three incumbents in establishing their IoT platform ecosystems. Besides the transformational activities, our findings contribute to the literature on platform establishment through three IoT-related shifts that deviate from known digital platform paradigms.

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    At Rock your Thesis, we are on the mission to improve the user experience of thesis writing. We believe that thesis writing should be about learning and problem-solving, rather than fiddling with formatting and citation styles and spending hours searching the right sources. Therefore, we have developed and founded www.rockyourthesis.com: an all-in-one platform that bundles common and unique tools that improve the thesis writing journey of bachelor-, master-, and doctoral students. 100% academically compliant! Rock your Thesis is part of the HSG Entrepreneurial Talents Program!

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    Dieser Artikel zeigt die zunehmende Relevanz von Business-to-Business-Online-Marktplätzen sowie deren Funktionsweise auf. Anschließend werden Designprinzipien vorgestellt, welche Unternehmen bei der Entwicklung eigener Business-to-Business-Online-Marktplätze auf strategischer Ebene unterstützen sollen. Die Designprinzipien wurden auf Basis einer Literaturrecherche und mehrerer Experteninterviews aufgestellt.

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    Digitale Technologien, wie das Cloud Computing, elektronische Plattformen und die künstliche Intelligenz, ermöglichen die Verbesserung bestehender sowie die Innovation völlig neuer Produkte und Dienstleistungen in der Sportindustrie. Beispielsweise sind Over-the-top-Mediendienste wie DAZN oder Amazons Sport-Streaming-Initiative digitale Technologien, die eine massive Veränderung der Fernsehgewohnheiten von Sportfans fördern. Während die Digitalisierung der Sportindustrie viele Vorteile mit sich bringt, stellen digitale Technologien die Stakeholder der Sportindustrie in der Praxis häufig aber auch vor große Herausforderungen: Erstens haben sie aufgrund mangelnden Know-hows und fehlender Ressourcen Mühe, die positiven Auswirkungen der digitalen Technologien zu verstehen und auszuschöpfen. Zweitens erleichtern digitale Technologien die Integration neuer Akteure, die der Sportindustrie fortschrittliche Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Verfügung stellen. Dadurch verändert sich die Wettbewerbsdynamik und der Wettbewerb wird erhöht. Aus akademischer Sicht bietet diese fortschreitende Digitalisierung der Sportindustrie einzigartige Möglichkeiten, um Phänomene, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung auftreten und in üblichen Geschäftskontexten nicht leicht zu beobachten sind, zu analysieren. Daher haben Xiao et al. (2017) eine Forschungsagenda für die Information-Systems(IS)-Disziplin aufgestellt zum Thema warum und wieso wir die Digitalisierung in der Sportindustrie untersuchen sollten. Die vorliegende kumulative Dissertation umfasst fünf Publikationen (I – V), die sich mit aus der Praxis abgeleiteten Problemen befassen und aufzeigen, wie digitale Technologien in der Sportindustrie angewendet werden können. Publikation I untersucht den aktuellen Stand der Forschung zu digitalen Technologien in der Sportindustrie in der IS-Disziplin mittels einer konzeptgetriebenen Literaturrecherche. Auf der Grundlage dieser ersten Ergebnisse wendet Publikation II Data-Mining-Techniken und eine Sentimentanalyse an, um den Einfluss von Social Media auf die Leistungen von Sportlern zu untersuchen. In Publikation III werden state-of-the-art Data-Mining- und Natural-Language-Processing-Techniken angewandt, um die Weisheit einer Online-Community von Sporttippern zu extrahieren. In Publikation IV wird untersucht, wie Sportorganisationen Social Media nutzen können, um das internationale Fan-Engagement zu verbessern. Publikation V zeigt, wie ein webbasiertes Informationstechnologie(IT)-Tool Sportorganisationen bei der automatisierten Analyse und Bearbeitung von Kooperationsanfragen unterstützt.

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    Becoming an orchestrator of platform ecosystems in the internet of things poses considerable strategic challenges for industry incumbents. To shed light on the challenges and resolution approaches that occur on these journeys, we describe how TelcoCorp, a large European telecommunication provider, established its enterprise IoT platform ecosystem over the past five years. Based on how TelcoCorp traversed along the three dimensions of platform, ecosystem, and value cocreation, we derive novel and actionable recommendations for IT and business executives to become orchestrators in the internet of things instead of fearing platform competition.

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    Spurred by the internet of things, industry firms are increasingly establishing platforms that animate an ecosystem of external actors to provide complementary offerings. But why do independent firms decide to join these ecosystems and to become complementors? The goal of this study is to disentangle their motivational factors in the context of the industrial internet of things. A theoretical framework is developed a priori based on the knowledge-based view of the firm and complementary logics. The framework is empirically explored using a case study design. Our results indicate that financial, technology, and knowledge gains positively influence the decision of complementors to join the ecosystem. Yet, our interviews reveal relative differences in motivations based on complementors’ uncertainty. Our findings contribute to the research on joining nascent digital platform eco-systems from a complementor perspective and the growing stream of research on industrial internet of things platforms.

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    Die zunehmende Digitalisierung und tiefgreifende Kommerzialisierung der Sportindustrie haben dazu geführt, dass viele Sportorganisationen zu nationalen und globalen Marken mit enormer Reichweite und Popularität geworden sind. Als Folge erhalten Sportorganisationen eine Vielzahl von Kooperationsanfragen (z. B. von Start-ups). Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur Verbesserung und Neuerfindung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsabläufen bleiben jedoch oft ungenutzt, da es an Ressourcen und an etablierten Prozessen bei der Analyse und Bearbeitung dieser Kooperationsanfragen mangelt. Wir haben auf Basis der wissenschaftlichen Methode Design Science Research ein IT-Tool konzipiert, das sowohl eine initiale automatisierte Bewertung von Kooperationsanfragen übernimmt als auch nachgelagerte Arbeitsschritte steuert und optimiert.

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    Digitale Solutions wie beispielsweise mobile Applikationen zeichnen sich durch einen modularen Aufbau aus und kommen in umfangreichen Business-Ökosystemen zur Anwendung. Zudem erfolgt die Entwicklung digitaler Solutions in iterativen Prozessen, wofür insbesondere agile Entwicklungsmethoden eingesetzt werden. Aufgrund dieser Spezifika unterscheidet sich die Ausgestaltung einer Innovationskultur, die den Erfolg digitaler Solutions fördert, vom bisher allgemeinen Verständnis von Innovationskultur. Der Artikel präsentiert einen Fragebogen, welcher zur Evaluation jener organisationskulturellen Aspekte dient, die den Ausschlag für den Erfolg digitaler Solutions geben. Er besteht aus 20 Indikatoren, eingeteilt in sechs organisationskulturelle Konstrukte, anhand welcher Unternehmen eine Standortbestimmung durchführen können

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    Früher konnte man davon ausgehen, dass die Inhalte, die im Unterricht vermittelt werden, Schülerinnen und Schülern ihr ganzes Leben begleiten. Das hat sich geändert. In der Zukunft werden Berufe ausgeübt, die es heute noch gar nicht gibt. Es werden Technologien genutzt, die bisher noch nicht erfunden sind. Die Digital-Entrepreneurship-Werkstatt bietet einen Baukasten, um diesen Veränderungsprozess aktiv mitzugestalten.

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    Diese gestaltungsorientierte Arbeit hat das Ziel, ein digitales Tool als Minimum Viable Product (MVP) zu erstellen, das Schweizer KMU-Boards of Directors bei unterstützt, ihre Pflicht zur Oberleitung der Gesellschaft als Gestaltungs- und Controllingrat im Rahmen der digitalen Transformation anhand von Projekten wahrzunehmen. Auf Basis agiler Projektportfoliomanagementliteratur wurde ein Steuerungstool in Microsoft Excel gestaltet, welches als Gesprächsgrundlage dienen und die Möglichkeit bieten soll, ein Portfolio aus digitalen Transformationsprojekten zu besprechen, zu steuern sowie zu überprüfen.

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