- 22.07.2026 - 08:18 

Erfolgreiche Disputation am IWI - Herzlichen Glückwunsch Olivia Bruhin!

Wir sind stolz, Olivia Bruhin zum erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertation am IWI-HSG – Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St.Gallen zu gratulieren. Sie leistet einen Beitrag zu unserem Verständnis davon, wie Generative KI die Arbeitswelt neu gestaltet. Ihre Forschung widmet sich einer Frage, die im Zentrum der heutigen digitalen Transformation steht: Wie prägt die Einführung von GenAI-Tools Arbeitssysteme auf organisationaler und individueller Ebene – und wie beeinflusst dies die Wertschöpfung in der Information Systems Development (ISD)?

Um sie zu beantworten, hat Olivia die Einführung von GenAI aus drei komplementären Perspektiven untersucht:

🏢 Die Organisation: wie Organisationen die GenAI-Einführung in der ISD über die Zeit steuern – und welche Herausforderungen dabei entstehen.

👩‍💻 Das Individuum: wie GenAI die Arbeit der Menschen und die Kompetenzen, die sie in ISD-Arbeitssystemen benötigen, neu gestaltet.

📈 Die Wirkung: wie GenAI die Wertschöpfung beeinflusst – und welche Mechanismen sie vorantreiben oder hemmen.

Drei Erkenntnisse aus ihrer Arbeit stechen hervor:

1️⃣ GenAI hat das Potenzial, Arbeit auf einer weit tieferen Ebene zu verändern, als nur neue individuelle Gewohnheiten oder Arbeitsabläufe einzuführen.

2️⃣ Die GenAI-Einführung ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine kontinuierliche Transformationsreise – eine, die sich mit jedem neuen Modell und jeder neuen Anwendung verschiebt, die in eine Organisationseinheit gebracht wird.

3️⃣ Die Wirkung von GenAI zu messen, bedeutet weit mehr als Produktivitätskennzahlen. Ihre wahren Implikationen liegen darin, wie geschäftlicher Wert geschaffen und zerstört wird.

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