- 06.05.2026 - 14:55
Einige zentrale Erkenntnisse seiner Arbeit:
🔹 Datenknappheit ist kein einheitliches Problem. Finanzinstitute benötigen einen strukturierten Ansatz, um zu entscheiden, ob sie ihre Datenbasis erweitern, Daten teilen, synthetische Daten einsetzen, föderiertes Lernen anwenden oder mehrere dieser Ansätze kombinieren sollten.
🔹 Der Austausch synthetischer Daten kann zu einer neuen Form datenschutzwahrender Zusammenarbeit werden. Anstatt rohe Transaktionsdaten auszutauschen oder sich auf Modellparameter zu beschränken, können Institute datenschutzgeprüfte synthetische Daten teilen, die nützliche Muster bewahren und zugleich sensible Informationen schützen.
🔹 Synthetische Daten im Finanzwesen müssen über Zeilen und Spalten hinausgehen. Transaktionen finden über die Zeit hinweg und zwischen miteinander verbundenen Akteuren statt – gute synthetische Daten müssen diese Muster ebenfalls abbilden, und wir brauchen klarere Methoden, um zu bewerten, ob ihnen das tatsächlich gelingt.
Supervisor und Erstbetreuer Jan Marco Leimeister und Zweitbetreuer Stefan Morkötter überreichen feierlich den Doktorhut und gratulieren ganz herzlich!
