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Tim Weinert

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Publikationen


In-company training is facing new challenges in preparing employees for the demands of digitalized and automated manufacturing. New training concepts like microlearning are necessary to support work-process-related learning. To handle the limitations of microlearning, we develop a 360-degree learning system to demonstrate a realistic work environment. Nonetheless, there is a lack of design knowledge supporting the motivation and performance of employees using the system. Based on a systematic literature review and semi-structured interviews, we have developed design requirements for interactive 360-degree learning environments. We used a workshop-based mixed-method approach with interviews, concept maps, and video analysis to evaluate the motivation and performance of precision mechanics within a prototypical work-process-oriented learning environment in an inter-company vocational training center. The results show a positive effect on learning outcomes and motivation. In addition, the ease of use and sense of presence while using the learning environment are rated as high. We contribute to theory by shedding new light on learners' motivation and performance within work-process-oriented interactive 360-degree learning environments. Furthermore, we offer guidelines for developing such interactive 360-degree learning environments.

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The increasing digitalization and automatization in the manufacturing industry as well as the need to learn on the job has reinforced the need for much more granular learning, which has not yet impacted the design of learning materials. In this regard, granular learning concepts require situated learning materials to support self-directed learning in the workplace in a targeted manner. Co-creation approaches offer promising opportunities to support employees in the independent design of such situated learning materials. Using an action-design research (ADR) approach, we derived requirements from co-creation concepts and practice by conducting focus group workshops in manufacturing and vocational training schools to develop design principles for a co-creation system that supports employees through the creation process of work-process-related learning material. Consequently, we formulate four design principles for the design of a collaborative learning and qualification system for manufacturing. Using an innovative mixed methods approach, we validate these design principles and design features to demonstrate the success of the developed artifact. The results provide insights regarding the design of a co-creation system to support learners in the co-creation of learning material with the consideration of cognitive load (CL). Our study contributes to research and practice by proposing novel design principles for supporting employees in peer creation processes. Furthermore, our study reveals how co-creation systems can support the collaborative development of learning materials in the work process.

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get_appTim Weinert, Marian Thiel de Gafenco, Mattias Simon Billert, Andreas Janson, Jens Klusmeyer, Jan Marco Leimeister
Buch
Digitale Lernsysteme sind heute viel mehr als reine Wissensdatenbanken, in welchen Mitarbeitende zentral abgelegte Wissensbausteine abrufen können. Mithin geht es um die Entwicklung solcher Wissensbausteine durch Mitarbeitende als eine zentrale Herausforderung bei der Gestaltung von digitalen Lernsystemen. Insbesondere deshalb, da bestehende Lernmaterialien oftmals nicht den Erfordernissen eines arbeitsprozessintegrierten Lernansatzes folgen. Dies liegt daran, dass die Lernmaterialien von Mitarbeitern erstellt werden, die nicht unmittelbar mit den alltäglichen praktischen Arbeitsprozessen vertraut sind. Gleichzeitig bieten neue Technologien wie Virtual Reality (VR) die Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz neue Art von Lernerfahrung anbieten zu können. Von diesen Möglichkeiten sind viele Unternehmen aber noch weit entfernt, da das hierfür notwendige Lernmaterial nicht vorhanden ist. Dies liegt insbesondere an der Tatsache, dass es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den erforderlichen Kompetenzen für die Entwicklung solcher Lernmaterialien fehlt, welche notwendig für die Gestaltung dieser ist. Um diese Herausforderungen zu begegnen, können Ko-Kreationskonzepte eingesetzt werden, um die Entwicklung von arbeitsprozessintegriertem Lernmaterial zu unterstützen. Diese Ko-Kreationskonzepte sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage versetzen, eigenständig hochwertige Lernmaterialien zu entwickeln (Weinert et al. 2022). Dabei fehlt es jedoch an konkreten Konzepten und Systemen, wie solche Ko-Kreationskonzepte für die Fertigungsindustrie gestaltet werden müssen, um Mitarbeitende strukturiert bei der Entwicklung eigener Lernmaterialien zu unterstützen. Dieser Problematik hat sich das Projektteam des BMBF-geförderten Projekts KoLeArn „Kontextsensitive Lerndienstleistungen im Arbeitsprozess der smarten industriellen Fertigung – Systematische Entwicklung und Pilotierung am Beispiel China“ gestellt. Im Rahmen des Projekts wurde ein Ko-Kreationssystem entwickelt, welches Mitarbeitenden ermöglicht, selbstständig arbeitsprozessbegleitende Lernmaterialien zu entwickeln und sie bei deren Einbindung in eine virtuelle Lernumgebung unterstützt. Diese Handlungsbroschüre soll zunächst eine Einführung in das arbeitsprozessintegrierte Lernen und in die Prozesse der Ko-Kreation von Lernmaterial bieten. Aufbauend wird das methodische Vorgehen hin zur Entwicklung unseres Systems erläutert, um die Einrichtung eines eigenen Lernsystems zu verdeutlichen. Abschließend werden verschiedene Einsatzszenarien skizziert, in welchen das System eingesetzt werden kann.

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Digitales Lernen ist ein zentraler Bestandteil der heutigen Bildungslandschaft geworden. Insbesondere Lernvideos haben in den letzten Jahren deutlich an Popularität gewonnen und Plattformen wie YouTube sind heute ein fester Bestandteil von Lernprozessen. Bildungseinrichtungen haben diese Entwicklung erkannt und Lernvideos in ihre Lernsysteme integriert. Allerdings sind die heutigen Lernvideos oft nicht sehr ansprechend, weil es an Gestaltungswissen mangelt, wie Interaktionen und gamifizierte Elemente die Motivation und den Lernerfolg steigern können. Dieser Mangel an Gestaltungswissen führt zu minderwertigen Lernvideos, die den Lernprozess der Lernenden meist nicht in dem Maße unterstützen, wie sie es könnten. Um effektive Lernvideos zu entwickeln, welche die Lernenden adäquat unterstützen, ist handfestes und praktisches Gestaltungswissen für die Lehrenden notwendig. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir Entwurfsmuster für interaktive gamifizierte Lernvideos, um Praktiker*innen bei der Erstellung effektiver Lernvideos anzuleiten, die die Motivation und das Engagement von Lernenden zu fördern, welche sie aktiv in ihrem Lernprozess unterstützen zu können. Wir setzen damit zusätzlich die Grundlage für zukünftige Forschung zur Gestaltung effektiver Lernvideos. Dabei folgen wir einem gestaltungsorientierten Forschungsansatz, um die Entwicklung unserer Entwurfsmuster zu systematisieren.

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Die Arbeit in Industrieunternehmen verändert sich auf Grund der Digitalisierung grundlegend. Entwicklungen in der Automatisierungstechnik können in naher Zukunft einen Teil der Arbeit von Arbeitnehmenden ersetzen. Dadurch wird es notwendig sein, sich auf die sich schnell wechselnden Qualifikationsanforderungen aus diesem Digitalisierungsprozess einzustellen. Hierzu gehört einerseits die schnelle Reaktionsfähigkeit auf die fortlaufenden Veränderungen, die in Unternehmen stattfinden, beispielsweise die Einbettung neuer Technologien in Arbeitsprozesse. Andererseits aber auch die notwendigen Upskilling-Prozesse, die durch den Einsatz neuer Technologien notwendig werden. Für beide Aspekte sind aber entsprechende Angebote zur Schulung notwendig, die sich flexibel auf die Bedarfe anpassen. Digitale Lernservices ermöglichen dabei auf die individuellen Arbeitssituation von Mitarbeitenden zu reagieren und im Sinne der Co-Creation den Prozess der gemeinsamen Erstellung von Lern- sowie Schulungsmaterialien durch die Einbindung mehrerer Akteure zu steuern.

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Smart learning services offer customized learning solutions by systematically considering the context of the learner. However, it is still unclear how the value co-creation within smart learnings is affected by context considerations. Therefore, it is important to understand how the context can influence the value co-creation potential in smart learning services. To investigate how context shapes value co-creation smart learning services, we first conduct a systematic literature review to investigate context factors within learning processes. Afterwards, we develop a conceptual model to explain how context in smart learning systems can be used to enhance the co-creation potential in learning processes. Overall, we provide a better understanding of context considerations in service systems as a theoretical contribution of our conceptual investigation. Finally, we provide practical implications for educational service providers for designing smart learning services under the specific consideration of different contexts

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get_appBenedikt Simmert, Tim Weinert, Andreas Janson, Christoph Peters, Philipp Ebel, Jan Marco Leimeister
Buchkapitel