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Matthias Billert

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Publikationen


Bürgerbeteiligung war und ist wichtig – insbesondere in Zeiten von Covid-19. Dabei bedarf es einer sinnvollen Kombination und einer guten Verzahnung von digitalen und analogen Angeboten, wobei insbesondere im Kontext von Covid-19 die Frage bezüglich digitaler Bürgerbeteiligung im Raum steht: Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir sprechen uns für Formen digitaler Bürgerbeteiligung aus, die bestehende Formen nicht ersetzen, sondern synergetisch ergänzen. Um dies zu tun, zeigen wir in diesem Beitrag auf, wie das Konzept des Government-as-a-Platform hierbei zu verstehen ist und helfen kann. Außerdem beschreiben wir Konzeption, Entwicklung und Integration einer digitalen Bürgerbeteiligungsplattform, die sich unter anderem durch die Verzahnung von Top-down- und Bottom-up-Elementen wie auch durch Transparenz der Plattform-Prozesse auszeichnet. Bürger*innen werden dabei als Expert*innen ihres Alltags gesehen und dazu empowert, durch eigene Projektvorschläge ihre Stadt proaktiv mitzugestalten.

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Die Arbeit in Industrieunternehmen verändert sich auf Grund der Digitalisierung grundlegend. Entwicklungen in der Automatisierungstechnik können in naher Zukunft einen Teil der Arbeit von Arbeitnehmenden ersetzen. Dadurch wird es notwendig sein, sich auf die sich schnell wechselnden Qualifikationsanforderungen aus diesem Digitalisierungsprozess einzustellen. Hierzu gehört einerseits die schnelle Reaktionsfähigkeit auf die fortlaufenden Veränderungen, die in Unternehmen stattfinden, beispielsweise die Einbettung neuer Technologien in Arbeitsprozesse. Andererseits aber auch die notwendigen Upskilling-Prozesse, die durch den Einsatz neuer Technologien notwendig werden. Für beide Aspekte sind aber entsprechende Angebote zur Schulung notwendig, die sich flexibel auf die Bedarfe anpassen. Digitale Lernservices ermöglichen dabei auf die individuellen Arbeitssituation von Mitarbeitenden zu reagieren und im Sinne der Co-Creation den Prozess der gemeinsamen Erstellung von Lern- sowie Schulungsmaterialien durch die Einbindung mehrerer Akteure zu steuern.

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Die Digitalisierungsstraße ist ein Konzept zur systematischen Entwicklung digitaler bürgernaher Dienstleistungen für eine Stadt, die technisch auf einer erfolgreich an die Stadtverwaltung angebundene Plattform basiert. Sie besteht aus drei Schritten, in denen Bürger unter Verwendung eines multimedialen, bürgerzentrierten Ansatzes ihre Dienstleistungsidee beschreiben, visualisieren und anschließend präsentieren. Erstmalig werden diese Schritte integriert und medienbruchfrei auf einer Plattform auf Basis von Scrum und der webbasierten Plattform GitLab zur Verwaltung agiler Softwareprojekte realisiert.

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Vorgestellt wird ein innovatives, multimediales Portal, die sogenannte Digitalisierungsstraße, mit dem die Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger kollaborativ in die Entwicklung neuer städtischer Dienstleistungen eingebunden werden können.

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Immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen leben in Städten. Dabei stehen Stadtverwaltungen vor der großen Herausforderung die Kompetenzen der BürgerInnen nicht außen vor zu lassen, sondern sinnvoll einzubinden, um mit neuen Dienstleistungen einen vielseitigen, nachhaltigen und lebenswerten Raum für ihre BürgerInnen zu schaffen. Hierfür sollten BürgerInnen aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden werden, denn sie sind Experten ihres Alltags. In den meisten Fällen ist die entsprechende Bürgerbeteiligung jedoch nicht gegeben und eine nötige kollaborative Entwicklung von neuen, bürgerzentrierten Dienstleistungen bleibt aus. Um dem entgegenzuwirken kann durch die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien ein Lösungsansatz geschaffen werden, der die kollaborative Dienstleistungsentwicklung von BürgerInnen und der Stadtverwaltung realisiert. Unter Verwendung von Design Science Research und Collaboration Engineering bauen wir in mehreren, kollaborativen Zyklen die „Digitalisierungsstraße“, ein Portal, das die BürgerInnen systematisch durch die Entwicklung eigener Dienstleistungsideen führt. Dabei haben die BürgerInnen die Möglichkeit auf Basis eines multimedialen, medienbruchfreien Ansatzes, (1) ihren Projektvorschlag zu beschreiben, (2) ihren Projektvorschlag mittels einer webbasierten Zeichenumgebung visuell darzustellen, (3) ihren Projektvorschlag als „Elevator Pitch“ videobasiert zu präsentieren. Basierend auf der Literatur und mehreren Workshops sowie auf Basis von Anforderungen zur kollaborativen Dienstleistungserstellung tragen wir zum vorhandenen Wissen der kollaborativen Portalentwicklung bei, indem wir bürger-initiierte Dienstleistungsideen auf Basis eines bürgerzentrierten Ansatzes entwickelt haben. Durch die kollaborative Entwicklung der Digitalisierungsstraße wird außerdem ersichtlich wie eine eigenständige Portallösung entwickelt wurde, um die Bürgerbeteiligung von einer einfachen Idee zu einer durchdachten Dienstleistungslösung unter Verwendung von multimedialen Elementen zu steigern.

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Many city administrations follow the smart city concept to grasp the potential of citizen participation. However, most participation concepts are not developed thoroughly, this leading to unexploited poten-tial. Citizens are experts of their everyday life and are best aware of their personal needs. However, current forms of citizen participation stop at the idea phase of service engineering. Following design science research, we iteratively build and evaluate a so-called “digitalization street” which aims to systematically guide the citizens through the refinement and further development of their services. This digitalization street is implemented in a mid-size European city and integrates five modules which let citizens (1) describe their project proposal, (2) concretise according strengths, weaknesses, opportuni-ties and threats, (3) identify the gain creators and pain relievers, (4) create their solution, (5) present their solution. Based on literature and a requirement elicitation workshop, a first instantiation of the artefact was developed. We contribute to the existing body of knowledge by presenting a framework for creating services based on a citizen-centric approach. We exhibit how the digitalization street can be implemented into existing processes in the city administration and help to increase the citizen par-ticipation from a project to an evaluated prototype.

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get_appMahei Manhai Li, Matthias Simon Billert, Dominik Dellermann, Christoph Peters, Jan Marco Leimeister
Buchkapitel
Für Bottom-up initiierte Software existieren nicht ausreichend Support-Strukturen, da traditionelle Support-Strukturen, zum Beispiel Trainings oder online-Portale, oftmals das nötige Domänenwissen der Organisation nicht mitbringen. Für diese Art von Nutzerinnovation schlagen wir ein Crowd-Based Support vor, das zusätzlich zu den traditionellen IT-Support-Strukturen eingeführt wird. Ferner stellen wir in diesem Beitrag das begleitende Crowd-Based Support System (CBSS) vor, das die drei grundlegenden Kerndienstleistungen unterstützt: der Lösungssuche, dem Self-Service und dem Erstellen von nutzergenerierter Lernmaterialien. Theoretisch berufen wir uns auf die Interaktionstheorie und diskutieren die Rolle der Lernmaterialienerstellungsdynamik für das CBSS. Das CBSS ermöglicht den Aufbau von dezentralen Supportstrukturen im Unternehmen, der traditionelle IT-Support wird um wichtige Lernmaterialien bereichert und durch strukturierte Interaktion zwischen den Mitarbeitern unterstützt. Somit adressiert das CBSS langfristig die wenigen Lerninhalte, entlastet dadurch die Power-User und bereichert das Unternehmen mit einer weiteren IT-Support Struktur auch für zukünftige Softwareeinführungen.

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