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Zu viel Datenschutz im Strassenverkehr kann Menschenleben kosten

Die Reduktion der Anzahl der Toten und Verletzten im Strassenverkehr ist nach wie vor eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Digitale Interventionen, d.h. die Nutzung der Potentiale der Digitalisierung von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur, beeinflussen das Fahrverhalten, indem sie beispielsweise die Geschwindigkeit begrenzen oder die Fahrerin oder den Fahrer auf Fehlverhalten aufmerksam machen. In den Medien gibt es zahlreiche Diskussionen, wie die Schweizer Bevölkerung darauf reagiert. In vielen Publikationen wird eher von grosser Skepsis und Ablehnung ausgegangen. Eine Umfrage im Rahmen einer öffentlichen Vorlesung an der Universität St. Gallen zeigt, dass zumindest die Teilnehmenden an dieser Veranstaltung digitalen Interventionen aufgeschlossen sind. Ein Teilnehmer forderte sogar eine Veränderung der Datenschutzgesetzgebung, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Artikel «Zu viel Datenschutz im Strassenverkehr kann Menschenleben kosten» zeigt im ersten Teil eine Auswahl denkbarer und technisch möglicher digitaler Interventionen auf. Im zweiten Teil werden detailliert die Ergebnisse der Befragung im Rahmen der öffentlichen Vorlesung dargestellt.

Autor: Barbara Brenner

Datum: 29. April 2021